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Kassandra - Chalkidiki im Januar

Nach ein paar stressigen und vor allem kalten Wochen (wir hatten immer zwei Grad weniger als in Deutschland), soll es dieses Wochenende mal so richtig schön werden und Lutz und ich gönnen uns einen Kurztrip nach Chalkidiki - diesmal auf dem ersten Finger Kassandra.

Sani / Sane (Σάνη)

Von Sani zum Simantro Beach (Wanderung)

Unsere erste Station ist Sani, ein Ort an der Ostküste, der uns schon mehrfach empfohlen wurde. Dort gibt es einen wunderschönen Wanderweg, der an der Küste entlang und durch herrliche Nadelwälder führt.

 

Nach einer Stunde Fahrt sind wir in Sani angekommen und weil es noch früh ist, wollen wir uns erst mal den Ort ansehen. Wir fahren also dem Navi nach und... finden keinen Ort?! Häää?... Hier gibt es eine tolle Ferienvilla neben der anderen mit Mauern drumherum und vielen Gärtnern, die grade das Grundstück herrichten... Aber keine Geschäfte und außer den paar Gärtnern auch nirgendwo Menschen...

Hhhmmm, also gut, dann fahren wir mal zu Hafen!... Das Navi schickt uns hin und her auf Wegen, die es gar nicht gibt, in gefühlte hundert Sackgassen und wir landen schließlich vor dem Sani Beach Resort, einer teuren Ferienanlage mit Pförtner... wo wir ja gar nicht hin wollen!...

Also mal wieder wenden und weiter suchen... Wir finden Häuser, Häuser, Häuser und massenhaft Ferienanlagen, aber keinen Hafen und kein Dorf... Okay... Aber irgendwo muss es doch hier eine Art Zentrum gaben?...

Der Strand! Dann fahren wir eben zum Strand! Im Navi "Sani Beach" angeklickt und weiter gehts... Ihr könnt es Euch schon denken oder?... Es gibt auch keinen öffentlichen großen Strand!...

Und mit unserem braven Mercedes, der bisher alles mitgemacht hat, was wir ihm so zugemutet haben, trauen wir uns leider nicht den sehr sandig aussehenden Feldweg runter, den das Navi uns fünfzig Meter vor dem Ziel anzeigt, sondern biegen einen Feldweg vorher rechts ab...

Immerhin stehen wir jetzt zufällig genau auf unserem eigentlichen Ziel: Dem schönen Wanderweg!

 

Wir lassen Sani also Sani sein, packen unsere Rucksäcke und los gehts!

Heeeeeeeeerlich!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ich könnte die Ausrufezeichen bis zum Ende der Seite machen!

Ein wunderschöner Weg, der teilweise zum Trampelpfad wird und auch mal ein bisschen steiler bergauf und bergab geht, führt uns genau an der Küste entlang...

Man läuft und läuft oben auf den Klippen und zwischen den Bäumen glitzert immer wieder das Meer durch. Dann läuft man weiter und steht auf einmal an einer Stelle, von der aus man freie Sicht über die ganze Bucht hat... Die Sonne scheint heute von einem strahlend blauen Himmel, es ist zwölf Grad und der Weg führt durch wunderbar duftende Nadelwälder mit Blick auf das Meer, das in allen Farben von Blau und Grün leuchtet - Das Leben ist herrlich! Was will man mehr!!!

Wir wandern zwei Stunden durch die herrliche Natur und ich muss natürlich immer wieder stehen bleiben und Traumfotos machen... Die ich übrigens alle nicht nachbearbeitet habe! Die Farben haben alle genau so wunderbar geleuchtet wie auf den Bildern... Traumhaft!

Simantro Beach

Zwischendurch bleiben wir an einem einsamen Strand sitzen und machen ein kleines Picknick, dann geht es wieder weiter und schließlich lassen wir uns am Simantro Beach nieder und geniessen auf dicken weichen Matten aus Seetang den Tag am Meer...

Zurück gehen wir eineinhalb Stunden aus Versehen einen anderen Weg, der etwas weiter im Landesinneren fast ausschließlich durch den Wald geht, dafür aber überhaupt keine steilen Stellen hat. Schön! 

Man kann sich also aussuchen, was einem mehr liegt: Flach und unspektakulär, aber dafür durch schöne Wälder oder ein kleines bisschen mit auf und ab (mit Kindern übrigens gut zu schaffen, bei Menschen, die nicht so trittsicher sind, besser nicht), dafür mit traumhaftem Meerblick.

Der Wanderweg ist am Simantro Beach übrigens noch nicht zu Ende - insgesamt führt er bis nach Siviri....

 

Diesen Teil werden wir dann beim nächsten Mal erkunden - wir freuen uns schon darauf!

 

Übrigens

Der komplette Simantro Beach ist mit Hufspuren übersäht! Keine Pferde-Hufspuren, sondern Spuren von Paarhufern... Rehe, Wildschweine? Ziegen?...

Seltsame Vorstellung, dass sich nicht nur Menschen am Strand vergnügen, sondern auch Tiere... Eine Herde Rehe, die über den Strand galoppiert oder eine Rotte Wildschweine, die sich laut grunzend in der Abenddämmerung am Strand vergnügt oder wilde Ziegen, die hier fröhlich in der Luft rumspringen...

 

Da wäre ich gerne mal heimlicher Zuschauer!

Vom Chelona Beach nach Siviri

(Wanderung)

Wir haben auch noch einen anderen Wanderweg ausprobiert, der von der Chelona Beach Bar nach Elani geht. Die Zufahrtstraße zur Chelona Beach Bar könnt Ihr nur nutzen, wenn es absolut trocken ist! Bei uns hatte es eine Woche vorher geregnet und wir mussten das Auto nach einigen Schlammlöchern, die wir mutig passiert hatten, dann doch noch 1 km vom Strand entfernt stehen lassen, weil der Weg komplett unter Wasser stand...

Es war wieder toll, am Meer entlang und oben auf der Küste zu spazieren und dabei die herrliche Aussicht auf die Strände und das Meer zu genießen! Der Wanderweg verläuft ein bisschen den Strand entlang und dann kurz vor dem kleinen Opferhäuschen (Proskinitaria) links hoch in den Wald... Allerdings kann ich Euch den Weg von Sani zum Simantro Beach doch mehr empfehlen (s.o.), da er einen schöneren Verlauf hat. Um am Meer mit der tollen Aussicht zu bleiben und nicht einfach nur im Landesinneren herum zu spazieren, haben wir uns diesmal ziemlich durchs Gebüsch schlagen müssen... Trotzdem ein schöner Tag, den wir mit einem leckeren Essen in dem kleinen Ort Siviri abgeschlossen haben...

Siviri(Σίβηρη)

Siviri ist ein netter kleiner Ort mit Lokalen direkt am Meer. Wir lassen uns vom Kellner einen Fisch empfehlen, der für uns alle Drei reicht und bekommen für 25 € einen riesigen fantastisch schmeckenden gegrillten Kabeljau serviert. Dazu noch leckere griechsiche Beilagen und wir lassen den Tag mit Blick aufs Meer ausklingen, bis es zu kalt zum draußen sitzen wird...

Chaniotis (Χανιώτης)

Wir hatten vorher überlegt, ob wir eine Unterkunft buchen müssen, haben aber entschieden, dass wir spontan gucken, wo wir was finden. Im Moment ist ja allertoteste Nebensaison, also sozusagen gar keine Saison und die Hotels, die offen sind, haben bestimmt noch Zimmer frei. Die große Frage ist natürlich: Welche Hotels haben denn überhaupt offen?

 

In Sani sind wir ja schon so gut wie Niemandem begegnet, aber auch in allen anderen Küstenorten sind so gut wie alle Hotels, Restaurants und Geschäfte verriegelt und verrammelt... Egal wo wir hin kommen, fahren wir durch Gesisterstätte, in denen nur die nötigste Infrastruktur noch vorhanden ist, damit die Bewohner versorgt sind. Die Fahrt wirkt seltsam unwirklich: Während die Landschaft überraschend grün und lieblich ist und eher an Deutschland erinnert als an das Griechenland-Bild in meinem Kopf, wirken die Küstendörfer wie hübsche verlassene Filmkulissen...

 

Wir googeln also in den Suchmaschinen, um nur die geöffneten Hotels angezeigt zu bekommen und finden ein günstiges aber gutes kleines Hotel in Chaniotis, das Plaza Hotel, das ganzjährig geöffnet ist.

Chaniotis ist ein schönes Dorf, das zwar auch ganz auf Tourismus ausgelegt ist, aber immerhin einen Dorfplatz und ein zweites kleines Zentrum am Hafen hat, wo sich die Kirche und die Schule befinden.

 

Hier ist auch unser Hotel, das mit der Bar nebenan und dem Supermarkt die einzigen momentan Überlebenden in der touristenfreien Zeit sind.

 Das Zimmer ist so klein, dass ich mich aufs Bett setzen muss, wenn Lutz an mir vorbei zum Klo will und wie sagt man so schön "verwohnt", aber dank Klimaanlage ist es schnell sehr warm, das Bett ist sehr bequem, wir gucken aus dem Fenster schön aufs Meer und das Ganze kostet mit Frühstück nur vierzig Euro. Für eine Nacht also perfekt.

 Abendessen kann man hier im Ort im Moment leider nur Toastsanwiches und Pizza, aber auf unser Nachfragen schickt uns die sehr nette Hotelangestellte in den Nachbarort Pefkochori.

 

Beim Frühstück am nächsten Morgen teilen wir uns die Bar übrigens mit den einheimischen Arbeitern, die hier ihre Kumpel treffen und bei einem Sonntag-Morgen-Kaffee zusammen Fußball gucken - interessanterweise alle in Jacken und Mänteln...

Um 7.30 und um 9.00 rufen die Glocken aus der Kirche nebenan zur Messe und nachdem die Messe aus ist, setzen sich noch ein paar Opis mit ihren Enkeln dazu - hier trifft sich also Sonntags die Dorfgemeinschaft!

 

Nach dem Frühstück machen wir noch einen kleinen Spaziergang am Strand, der sich lang und einsam an der Küste entlang zieht voller Treibgut und leider auch voller angeschwemmtem Müll...

Wie die extemen Wetterbedingungen hier mit der von Menschen geschaffenen Zivilisation umgehen, wird uns klar als wir an der Promenade auf einmal an einer Stelle stehen, an der der Weg komplett weggebrochen ist und sich im weiteren Verlauf lange Risse durch die Promenade ziehen - die Natur holt sich ihr Eigentum zurück!

Pefkochori (Πευκοχωρι)

Pefkochori ist so, wie man sich einen klassischen Touri-Ort vorstellt: Ein Straßendorf mit vielen bunt blinkenden Geschäften und Restaurants, einem langen Strand und vielen Hotels. Wir fahren aus Versehen rechts von der Hauptstraße ab, anstatt links in Richtung Strand und hier wirkt der Ort direkt ursprünglicher: Es gibt eine große Kirche und nette kleine Restaurants mit kleinen Plätzen, auf denen man im Sommer sicher nett sitzen kann.

Auf der Suche nach einem richtigen Abendessen finden wir schließlich eine schöne Taverne am Meer, das Bakalis, das außer den Pommes- , Gyros- und Pizzabuden an der Hauptstraße das einizge Restaurant zu sein scheint, das auch im Winter geöffnet hat. Hier verbringen wir einen schönen Abend mit leckerem Fisch und kurzweiligen Spielen...

Am nächsten Tag haben wir uns vorgenommen, die Halbinsel zu erkunden und deshalb haben Lutz und ich gestern abend noch gegoogelt und unseren Reiseführer gewälzt, welche Route wir heute nehmen wollen. Von Chaniotis und Pefkochori an der Westküste wollen wir über den Golden Beach zum Chroussou Beach, dann auf dem Weg nach Loutra noch in dem Dorf Agios Paraskevi vorbei und weiter zum Possidi Beach. Von da aus dann rüber zur Ostküste über Kassandrino nach Kallithea und Afytos und dann nach Hause.

Golden Beach

Die erste Station, die ich mir ausgesucht habe, ist der GoldenBeach. Auf dem Weg dorthin bin ich wieder mal erstaunt, dass die Wege zu den Stränden in Griechenland nicht asphaltiert sind, sondern aussehen, wie deutsche Feld- und Wiesenwege und auf ausgewaschenen Spuren mit tiefen Rillen über Stock und Stein gehen.

Der Golden Beach ist im Sommer ein sehr gut besuchter und bewirtschafteter Strand und entsprechend ist hier die Athmosphäre fast gespenstisch:

Überall aufgestapelte, winterfest gemachte Überbleibsel von regem Strandleben in der totalen Einsamkeit eines Januartages am Meer.

Ich lasse mich von der Stimmung anstecken und sammele Arme voll mit Treibholz, das von Salzwasser und Sonne ausgebleicht ist, während Lutz in der Sonne sitzt und die Stimmung genießt...

Die tote Saison wird übrigens von einer ganz anderen Gruppe von Touristen (oder Einheimischen?) genutzt: Außer uns sind ein paar Motor-Cross-Fahrern unterwegs, die über den leeren Strand und die holperigen Wege brettern...

Chroussou Beach (Χπουσου)

Den nächsten Strand, den Chroussou Beach hat Lutz sich ausgesucht, weil er im Reiseführer sehr schön beschrieben wurde. Im Grunde sieht die Bucht hier genau so aus, wie der Golden Beach, nur das am südlichen Ende auf einem Pier ein paar Angler ihrem sonntäglichen Hobby nachgehen.

 

Was mich hier aber magisch anzieht, sind die toten Gebäude eines riesigen verlassenen Campingplatzes, an denen wir auf dem Weg zum Strand vorbei gekommen sind und nach fünf Minuten am Strand ziehe ich mit meiner Kamera los und steige durch hohes Umkraut und kaputte Türen...

Agia Paraskevi (Αγια Παρασκευη)

An der Landstraße von Chroussou nach Loutra liegt das wunderschöne kleine Dorf Agios Paraskevi. Hier spürt man nichts vom Tourismus und die malerischen Häuser sehen genau so aus, wie das romantische Bild, das ich von verschlafenen hüschen kleinen griechischen Dörfern im Kopf habe...

Die Atmopshäre lädt zum Bleiben ein und bei unserem nächsten Besuch werden wir hier auf jeden Fall mal ein bisschen Zeit verbringen und vielleicht in einem der drei Restaurants essen!

Loutra (Λουτρά)

Loutra ist der einzige Ort mit heißen Quellen und einem schönen Thermalbad hoch über der Bucht mit einem tollen Blick. Wir haben heute zwar leider nicht genügend Zeit, um dort den Tag zu verbringen, aber wir wollen uns das Dorf trotzdem mal ansehen.

Beim Thermalbad angekommen erwartet uns eine böse Überraschung: Der letzte Sturm hat das Schwimmbad so zerstört, dass die ganze Anlage auf unbestimmte Zeit geschlossen ist! Und das kann in Griechenland Jahre bedeuten...Irre, wie die Natur auch hier zugeschlagen hat! Aber Loutra liegt im Südwesten der Insel und ist natürlich ungebremst Wind und Wetter ausgesetzt! Sehr schade!....

Wir fahren also runter in das Dorf Loutra, das eine süße kleine Bucht hat in der man im Sommer bestimmt sehr schön sitzen und essen kann.

Scione (Νέα Σκιώνη)

Weiter an der Küste entlang liegt der Ort Scione. Das ganze Dorf ist schön angelegt, es gibt eine langgezogene Zeile aus farbenfrohen Häusern, Geschäften und Restaurants entlang des Hafens mit einer schön angelegten Promenade. Der Ort wirkt fröhlich und einladend, aber heute fahren wir nur entlang der Hafenpromenade und steigen nicht aus.

Im Sommer werden wir uns hier bestimmt mal ein paar Stündchen in ein Restaurant oder Cafe setzen und in Ruhe dem bunten Treiben zugucken.

Possidi Beach (Ποσσιδη)

Da mein Lieblingsstrand in Thessaloniki auf einer Landspitze liegt, will ich unbedingt zum Possidi Beach, der auch genau auf so einem Zipfel zu finden ist. Der Weg dahin geht wieder über Wald- und Wiesenwege, die nur bei trockenem Wetter befahrbar sind und am Ende wartet das absolute Nichts...

Bei inzwischen leicht bedecktem Himmel taufen wir den Strand schnell den "Selbstmörder-Strand", aber im Sommer, wenn auf Kassandra jedes Fleckchen Strand aus allen Nähten platzt, ist der Possidi Beach sicher ein Lichtblick im Touristen-Gewühl.

Ich muss übrigens laut lachen, als wir auf den Strand fahren:

Neben einem Busch mitten im Nichts... weit und breit Niemand zu sehen... keinerlei Straßen... einfach nur Sand und Büsche.... steht ein Stopp-Schild!!!

Da war doch sicher ein Deutscher am Werk!...

Kassandrino (Κασσανδρηνό)

Im Internet habe ich gelesen, dass es von Kallithea hoch zu dem Bergdorf Kassandrino einen schönen Wanderweg gibt und der Ort unbedingt einen Besuch wert ist. Da er genau auf unserem Weg von der West- an die Ostküste liegt, machen wir also einen Schlenker und fahren auf halber Strecke von der Hauptstraße ab.

Ziemlich schnell haben wir auch hier den Strand-Weg-Effekt und keinen Asphalt mehr unter den Rädern, aber das kennen wir ja schon... Bedenklich wird es dann neun Kilometer vor Kassandrino, als der Weg immer mehr aus ausgewaschenen Spuren mit dicken Steinen besteht und irgendwann der Boden auch noch sandig wird... Wir trauen uns noch ein paar Meter, entscheiden schließlich, dass unser alter Mercedes doch kein Geländewagen ist und fahren nicht weiter. Auf dem Rückweg probieren wir noch einen anderen Abzweig, der leider genau so sandig endet, wie der erste und kehren frustriert auf die Hauptstraße zurück. Immerhin fährt man auf diesem Weg quer über die Insel durch wunderschöne Natur mit herrlichem großen Bäumen...

 

Ich gucke mir das Ganze übrigens noch auf google maps an, finde aber auf dem Satellitenbild ausschließlich nicht asphaltierte Wege nach Kassandrino...

Falls irgendjemand es mit dem Auto auf befahrbaren Wegen bis in den Ort geschafft hat - schreibt mir bitte! Ich nehme die Route gerne hier auf!

Kallithea (Καλλιθέα)

In meiner Vorstellung ist Kallithea einer der Haupt-Touri-Orte der Insel und ich bin beim Durchfahren positiv überrascht - er sieht bei Weitem netter aus als Pefchori.

Der Tag geht aber langsam zur Neige, die Sonne ist inzwischen fast weg und so fahren wir einfach nur durch, ohne Auszusteigen...

Afytos (Αφυτος)

Afytos war uns von mehreren Seiten als wunderschöner ursprünglicher Ort empfohlen worden, also haben wir ihn als letzte Station für unsere Inselrundfahrt gewählt. Tatsächlich gibt es hier mehr schöne alte Bruchsteinhäuser als auf dem ganzen Rest der Insel zusammen und wir bleiben ein bisschen da und bunmeln durch die Gassen. Afytos ist auf jeden Fall einen Ausflug wert, allerdings nicht, wenn man einen Tag am Strand verbringen möchte:

Der Strand ist mehr ein Stück Land unten am Wasser, liegt einen halben Kilometer Luftlinie unterhalb von Afytos und ist nur über eine steile asphaltierte (!) Straße zu ereichen; also nur was für Leute, die keinen Sand brauchen und sehr gut zu Fuß sind. Das Dorf ist dafür umso hübscher und es gibt hier viele schöne Restaurants und Cafes, von denen aber leider wieder fast alle geschlossen sind.

Übrigens ist Aftyos interessanterweise mal nicht von Straßenhunden, sondern von Straßenkatzen bevölkert. Man spaziert durch die Gassen und sie sitzen wirklich überall:

Auf jeder Mauer, in jedem Müllcontainer und sogar auf den Autos...

Paralia Dionisiou/ Nea plagia

(Παραλία Διονυσίου) / (Νεα πλαγια)

Für den Rückweg haben wir uns dann noch gegönnt, auf dem Festland die Küste entlang bei Paralia Dionisou und Nea plagia zu fahren.

Hier sehen die Orte ähnlich aus, wie bei uns, aber man kann sehr schön stundenlang am Meer entlang fahren oder spazieren... nett!

In Nea plagia essen wir zum Abschluß unseres schönen Kassandra-Trips in der Dorftaverne Souvlaki und Gyros - auch mal lecker!

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