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Mexiko - Die Tempel, Pyramiden und Ruinenstädte

In diesem Artikel möchte ich Euch einen Überblick über alle Pyramiden und Tempelanlagen in Mexico geben, die ich im Laufe der Zeit besucht habe. Das Besondere an Mexikos Tempeln ist, dass jeder einzigartig ist und seine eigenen Besonderheiten hat, sodass es sich immer wieder lohnt, einen Abstecher zu machen, egal wie viele Tempel ihr schon gesehen habt!

Lasst Euch überraschen von der unvorstellbaren Vielfalt von Mexicos kulturellem Erbe!

Bonampak - Das Dorf der Künstler

 

Bonampak bedeutet in der Mayasprache "bemalte Wand" und ist eine kleine Ruinenstadt mittten im Dschungel von Chiapas. Hier findet Ihr die schönsten und am Besten erhaltenen Wandmalereien von allen Tempelanlagen in ganz Mexico.

 

Zu meinem Reisebericht => Bonampak

Cacaxtla - Schätzchen am Wegrand

 

Cacaxtla besteht eigentlich nur aus einer großen Ausgrabung, die aber tolle Malereien vorzuweisen hat. Wenn Ihr also in der Nähe seid, lohnt es sich auf jeden Fall mal auszusteigen und einmal durch das gut erhaltene Areal zu spazieren.

 

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Cantona - Die unbekannte Metropole

 

Cantona ist eine sehr große und bedeutende, aber ziemlich unbekannte Ausgrabungsstätte zwischen Puebla und Veracruz. Das Gelände umfasst 12 km² und liegt auf dem Lavafeld eines benachbarten erloschenen Vulkans. In Cantona lebten bis zu 100.000 Menschen und es gibt hier 24 historische Ballspielplätze! Die schöne Anlage lädt auf jeden Fall dazu ein, hier ein paar Stunden herum zu schlendern...

 

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Chichen Itza - Mystische Momente

 

Chichen Itza ist mit mehr als einer Millionen Besuchern eine der meistbesuchten Tempelanlagen in ganz Mexiko. Sie ist leicht zu erreichen und liegt im Herzen der Halbinsel Yucatan. Am Frühlingsbeginn zur Tag-und-Nacht-Gleiche gibt es hier ein besonderes Spektakel zu bestaunen: Die große Pyramide ist so gebaut, dass die Sonne dann einen Schatten wirft, der aussieht, als würde eine Schlange die große Steintreppe heruntergleiten...

 

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Cholula - Die größte Pyramide der Welt

 

Cholula ist ein ursprüngliches kleines Dorf im Westen von Puebla und wird kaum von Touristen besucht, obwohl sich ein Tagesausflug sehr lohnt. Im Schatten des Vulkans Popocatepetl errichteten indigene Völker dort bis 700 n.Chr. eine der größten Pyramiden der Welt mit einem Volumen von etwa 4,45 Mio. Kubikmetern und einer Grundfläche von 450 × 450 m. Im 16.Jahrhundert wurde dieses monumentale Meisterwerk von spanischen Eroberern zugeschüttet und auf dem so gewonnen Berg wurde eine christliche Kirche errichtet. Heute kann man das Innere der ursprünglichen Pyramide wieder besichtigen.

 

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Coba - Bis in den Himmel hinein

 

Von einer Freundin weiß ich, dass die Tempelanlage von Cobá ihr unangefochtener persönlicher Favorit ist. Die schöne kleine Dschungelpyramide mit einer ganz außergewöhnlichen Himmelstreppe liegt nämlich schön versteckt im Dschungel und es verirren sich nur wenige Touristen hier her... Und das Beste: Ihr könnt die Anlage mit dem Fahrrad erkunden!

 

Mein eigener Reisebericht ist leider noch nicht fertig! Andere Reiseberichte zu Coba findet Ihr z.B. hier  =>Coba

 

el Tajin - Das schlafende Dornröschen

 

El Tajin ist eine wunderschöne Tempelanlage in den Wäldern von Veracruz, die wie in einem Dornröschenschlaf liegt... Die Gebäude sind alle sanft geschwungen und liegen nahe beieinander und man spaziert durch eine herrliche Landschaft. Diese Tempelanlage hat nicht die herrschaftliche Ausstrahlung, die andere große Anlagen haben, sondern irgendwie so etwas nettes Familiäres... Man kann sich gut vorstellen, wie die Gebäude liebevoll Stein auf Stein errichtet wurden und hier das Dorfleben pulsierte...

 

Zu meinem Reisebericht => el Tajin

Monte Alban - Den Göttern ganz nah

 

Monte Alban hat mich wirklich beeindruckt! Diese weitläufige Tempelanlage direkt vor den Toren der wunderschönen Kleinstadt Oaxaca erstreckt sich über ein weites Plateau mitten auf einem Berg, das nicht natürlichen Ursprungs ist, sondern von Menschenhand geschaffen wurde! Alleine die Tatsache, eine Bergspitze abzutragen und darauf ein Plateau zu schaffen, wäre ja schon einen enorme Leistung. Aber dann auch noch eine solche Tempelstadt darauf zu errichten ist einfach nur bewunderswert! Und mit dem fantastischen Blick auf die Landschaft ringsherum spürt man hier oben förmlich, wie nah man den Göttern ist...

 

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Palenque - Juwel im Dschungel

 

Palenque hat mich mit seiner Lage mitten im Dschungel von Chiapas am meisten verzaubert. Man läuft arglos duch einen Wald und plötzlich öffnet sich vor einem eine riesige Lichtung mit eindrucksvollen Tempelruinen, die im Sonnenlicht erstrahlen! Sehr geheimnisvoll und wunderschön...

 

Zu meinem Reisebericht => Palenque

Teotihuacan - Die Stadt der Götter

 

Teotihuacan ist DIE Tempelanlage in Mexico! Wenn es irgendwie geht, solltet Ihr unbedingt einen Abstecher dort hin machen. Sie liegt auf einer weiten Ebene im Norden von Mexico-City und erstreckt sich, so weit das Auge reicht! Teotihuacan bedeutet in der Sprache der Azteken: "Wo man zu einem Gott wird" und man kann sich gut vorstellen, dass die Menschen hier sich wie Götter gefühlt haben müssen! Unglaublich! Wenn man auf der Spitze einer der vielen Pyramiden steht und den Blick schweifen lässt, kann man sich kaum vorstellen, dass eine solch große Stadt schon um die Zeit rund um Christi Geburt gebaut worden ist. Mit knapp 200.000 Einwohnern war sie damals eines der wichtigsten Handelszentren für Mittel- und Südamerika und eine der größten Städte weltweit... und ihr Sonnentempel  ist nach der Pyramide in Cholula und der Cheops-Pyramide bis heute die drittgrößte Pyramide der Welt - einfach nur gigantisch!

 

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Tulum - Zimmer mit Aussicht für Maya-Priester

 

Tulum ist nett und klein und atemberaubend fantastisch gelegen: Diese Tempelanlage auf Yucatan liegt direkt am Meer, ist also sozusagen das Luxusresort für Mayapriester aus der Vorzeit. Die einmalige Lage sorgt für eine herrlich relaxte Stimmung und wunderbare Eindrücke. Hier hätte ich als Maya-Priester auch gerne meinen Ruhestand verbracht...

 

Zu meinem Reisebericht => Tulum

Yaxchilán - Das letzte Abenteuer

 

Yaxchilan ist die spektakulärste der Tempelanlagen, die ich in Mexico gesehen habe! Sie liegt mitten im allertiefsten Dschungel von Chiapas direkt an der Grenze zu Guatemala und ist nur mit Booten über einen Fluß zu erreichen! Und weil diese Anlage so abgelegen ist, ist sie entsprechend einsam und man trifft bei seinem Besuch kaum auf andere Touristen. Was Yaxchilan auch noch so besonders macht ist, dass das Gelände riesengroß im dichten Dschungel liegt und die Gebäude nur so weit freigelegt sind, dass man sie gut besichtigen kann... Alles in allem also ein echtes Indianer-Jones-Erlebnis!

 

Zu meinem Reisebericht => Yaxchilan

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